Wir haben mal eben halb Argentinien durchquert (19 Stunden mit dem Bus) und sind von der chilenischen Grenze an den Atlantischen Ocean gefahren. Es ist Walsaison und in Puerto Madryn ist die Touristenhoelle los. Dementsprechend erhoehen sich zu dieser Zeit auch die Preise fuer die Hotels. Nach einigen Stunden des Suchen und Feilschens hatten wir schlussendlich nicht nur ein kleines nettes und recht guenstiges Hostel gefunden, sondern auch noch zwei deutsche Maedels aufgegabelt, die gerne mit uns die naechsten Tage und ein Mietauto teilen wollten.
Von unserem Hostelleiter erhielten wir dann nicht nur eine Strassenkarte, sondern auch einen "Geheimtipp", wo man Wale auch vom Strand aus beobachten koennte. Gut geruestet machten wir uns die naechsten zwei Tage auf, um Wale, Orkas, Delphine und Pinguine zu beobachten. Wir wurden mit Susanne (Suse) und Ulrike (Ulli) nicht so richtig warm, es mag daran gelegen haben, dass sich beide wie zwei Schulmaedchen auf Klassenfahrt gebaerdeten und mehr kicherten und giggelten als zusammenhaengende Saetze zu formulieren oder gar ein Gespraech aufrecht zu erhalten. Mag es an der Waldorfschulausbildung gelegen haben...??Die Erlebnisse konnten sie aber trotzdem nicht schmaelern. Der Geheimtipp war gar nicht so geheim, aber wir waren in der Lage die bis zu 15 Tonnen schweren Tiere 20m vom Strand aus im Wasser zu beobachten.
Danach ging es ein paar Kilometer weiter und mit einem kleinen Boot rauf aus Meer. Dort haette man vom Boot aus auf die Tiere springen koennen, so nah waren sie. Es waren ein paar wunderschoene Momente zusammen mit diesen riesigen und friedlichen Urzeitwesen. Leider verging die Zeit viel zu schnell und wir mussten mit dem Auto weiter. Orkas und Delphine haben wir nicht gesehen, aber dafuer konnten wir Pinguine (ca. 1 Mio) und Guerteltiere und Fuechse (jeweils einen) bewundern.














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