Montag, 29. November 2010

124 Die tanzende Shiva am Atitlan-See

Schon John L. Stephens beschrieb den See Atitlan 1839 als 'the most magnificent spectacle we ever saw,' und zu diesem Zeitpunkt war er schon deutlich mehr herumgekommen, als wir es sind. Umgeben von drei Vulkanen hat der See schon lange viele Menschen und ab den 60zigern auch viele Hippies angezogen. Es gibt mehrere kleine Doerfer, die idyllisch und abgeschieden am Ufer des Sees liegen, somit ist das beste Transportmittel das Boot. Wir waehlten San Pedro La Laguna zu unserem Ausgangslager. Dieses doch recht touristische Oertchen liegt direkt unter dem gleichnamigen Vulkan. Aber die Vorteile an diesem Ort waren bestechend: es gibt einen Geldautomaten, Internet, eine grosse Auswahl an Hostels und gutes Essen!



Wir wollten aber noch mehr erkunden und so besuchten wir unter anderem San Marcos La Laguna. Das Dorf beherbergt die meisten Aussteiger, Kuenstler (echte und die die es werden wollten) und Hippies. Mit sehr viel Yoga, Massagen, Raeucherstaebchen und organisch-vegetarisches Essen aus eigenem Anbau, garantiert ohne Pestizide und Kunstduenger. Die Atmosphaere war seehhrrr entspannt und relaxed 'du, ne' und wirklich schoen. Wir haben in einem, ja eigentlich in dem schoensten Hostal unserer bisherigen Reise geschlafen Aaculaxx. Der Besitzer ist ein Schweitzer und verbringt seine Zeit mit Glaskunst. Das ganze Gebaeude ist gespickt mit Mosaiken, Lampen und bunten Glasfenstern. Der Garten ist wunderschoen und gruen und man konnte herrlich relaxen....

Zu guter Letzt haben wir keine Muehen gescheut und sind ganz relaxed morgens um 5 Uhr aufgestanden. Nein, wir haben weder den Sonnengruss noch die tanzende Shiva gemacht, sondern ganz langweilig, einzigartig den Sonnenaufgang mit den Fischern genossen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen